Grundschüler zu Gast bei der Freiwilligen Feuerweh

Am Freitag den 3. November fand die jährliche Brandschutzerziehung mit den Schulkindern der vierten Klasse der Peter-Rosegger-Schule statt. Hierfür war ein „Experimentalunterricht“ im Feuerwehrgerätehaus vorgesehen, wobei den Kindern die Gefahren des Feuers bei unsachgemäßem Umgang aufgezeigt wurden und wie man sich im Brandfall richtig zu verhalten hat.

Am Anfang der Unterrichtsstunde erzählten die Kinder über ihre bisherigen Erlebnisse mit der Feuerwehr und was sie denn denken, welche Aufgaben sie zu bewältigen hat. Anschließend wurde ihnen mit Hilfe von kleinen Experimenten anschaulich erklärt, welche Materialien sich leicht entzünden können und welche nicht.
Danach wurde mit einem kleinen Rauchhaus mittels einer Nebelmaschine und Spielfiguren ein Wohnungsbrand dargestellt, bei dem den Kinder demonstriert werden sollten, welche Gefahren es gibt und wie man sich bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte richtig zu verhalten hat. Dann wurde die Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt. Dabei galt es bei der einen Gruppe den richtigen Notruf abzusetzen. Mit Hilfe einer eigens dafür entworfenen Telefonanlage konnten die Brandschutzerzieher zusammen mit den Grundschülern das korrekte Telefonieren mit der Leitstelle trainieren.

Die anderen Kinder hatten die Möglichkeit unter fachkundiger Anleitung das richtige Anzünden und Ausblasen von Wachskerzen zu üben. So wurde den acht- bis zehnjährigen beigebracht nie alleine, sondern nur unter Aufsicht eines Erwachsenen, eine Kerze zu entzünden sowie darauf zu achten, dass dies immer auf einer nicht brennbaren Unterlage geschieht und Kleidung sowie lange Haare durch geeignete Maßnahmen aus dem Gefahrenbereich zu entfernen sind.

Gegen zwölf Uhr begab sich die gesamte Gruppe zum Sportplatz, wo die Brandschutzerzieher den Kindern und Betreuern bei einer Fahrzeugführung alle feuerwehrtechnischen Geräte erklärten. Anschließend konnten sie miterleben, wie sich ein Feuerwehrmann für den Einsatzfall ausrüstet, welche Geräte oder Werkzeuge er dafür benötigt und warum er unter seiner Atemschutzmaske etwas schwerer zu verstehen ist. Nach dem Motto „das Beste kommt zum Schluss“ führten die Aktiven Kameraden den Grundschulkindern eine so genannte „Fettexplosion“ vor. Bei diesem Experiment wurde in einem Behälter flüssiges Fett so lange erhitzt, bis es selbständig weiter brannte. Danach demonstrierte man, was passiert wenn Wasser in so einer Situation als Löschmittel genommen wird. Die darauffolgende Stichflamme war eine erstaunliche aber doch eher sehr abschreckende Erfahrung für die Kinder. Durch das Ersticken der Flamme, mit Hilfe eines Deckels, zeigten die Feuerwehrmänner wie ein Fettbrand richtig zu löschen ist.

Nach einem für die Kinder spannenden und unterhaltsamen Vormittag waren sich am Ende der Veranstaltung Schulkinder, Lehrer sowie die aktiven Kameraden einig, dass dies wieder eine gelungene Veranstaltungen war, die auch in Zukunft weiter regelmäßig von der Freiwilligen Feuerwehr Igstadt für die vierte Klasse der Peter-Rosegger-Schule angeboten wird. Weiterhin besteht die Möglichkeit mit zehn Jahren oder älter bei der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Igstadt einzusteigen.
Die Übungstermine sowie weitere Informationen über unsere Jugendfeuerwehr finden sie auf der Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Igstadt unter: www.Feuerwehr-Igstadt.deBericht: Martin Schmidt