Einsatzübung am 15.04.2013

Eine Übung der ausgewöhnlicheren Art wurde am Montag von der FF Igstadt absolviert.
Um den Übungsplan etwas aufzulockern und um die Ausrückzeiten in der Wehr stets kurz zu halten gibt es in unregelmäßigen Abständen Einsatzübungen die von einzelenen Aktiven und Gruppenführern geheim ohne mitwissen der anderen Kameraden der Wehr vorbereitet werden.
An diesem Monatg stand Knoten, Stiche und Bunde auf dem Übungsplan der FF Igstadt. Als die Kameraden sich gerade an das Vorbereiten der Übungmaterialen machten,
erreichte den Wehrführer ein Anruf eines Passanten auf seinem Handy. Dieser berichtete, dass er ein Feuer in einer Feldscheune in Igstadt bemerkt hatte.
Die nicht eingeweihten Kameraden wurden daraufhin vom Wehrführer mit Einsatzstichwort und Ausrückbefehl betraut, so dass wie im Einsatzfall die Gruppe zu den Kleiderhaken eilte und sich sowie das Fahrzeug Einsatzbereit machte.
Innerhalb weniger Sekunden war das TSF-W und das MTF voll besetzt und man rückte zur Übungseinsatzstelle am Ortsrand Richtung Breckenheim aus.
Die Lage vor Ort war unüberischtlich, da Passanten immer wieder in das brennende Gebäude gelangen wollten um einen vermissten Freund zu befreien.
Der Angriffstrupp rüstete sich schnellstens mit schwerem Atemschutz aus und ging zur Menschenrettung und Brandbekäkmpfung iin die Feldscheune vor.
Nachdem der Wassertrupp die nötige Wasserversorgung gelegt hatte, rüstetet auch er sich aus und ging zur Unterstützung in die völlig unübersichtliche und extrem zugestellte Scheune vor. Hier wurde schnell bemerktbar, dass eine Staffel ( 6 Feuerwehrleute als Besatzung des TSF-W) schnell an Ihre Grenzen kommt, wenn sie eine Einsatzstelle allein abarbeiten muss. Der Schlauchtrupp und Wassertrupp koordinierten die Wasserversorung für den Angriffstrupp, Wasser vom Hydrant zum Fahrzeug und das verlegen der eigenen Leitungen nach dem ausrüsten mit Atemschutz. HIer wurde deutlich das ein Wassertrupp ohne Unterstützung der Nachrückenden Kräfte schnell ausgelastet ist. Derweil ging bei dichtem Disconebel, Kreuz und quer stehenden schweren Maschinen und gelagerte Gegenständen der Anbgriffstrupp weiter in der Feldscheune mit dem aufwändig und Kraftraubenden Durchsuchen des Raumes voran.
Dennoch konnte nach kurzer Zeit die Meldung über Funk erfolgen, dass die vermisste Person gefunden wurde und ins Freie gebracht wird.
Auch die Brandbekämpfung ging zuügig voran, so dass nach ca 15 Minuten Einsatzzeit "Feuer aus" gemeldet werden konnte.
Diese Art Übungen machen allen Beteilgten enomen Spaß und der Ehrfahrungswert ist extrem hoch, da sie sehr realitätsnah stattfinden. Zudem wird die Überraschung und das unvorbreietete eintreten eines Einsatzes sehr realitätsnah geübt. Es ist für eine Wehr wie die Igstadter, ein sehr gutes Mittel um sich trotz geringer Einsatzzahlen ständig in Übung un im Traininig zu bleiben. In der Einsatznachbesprechung wurden Verbesserungenmöglichkeiten angesprochen und auch gute Aktionen gewürdigt, so das die Wehrführung und Mannschaft mit dem Verlauf des gesamten Einsatzes sehr zufrieden waren.